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Die
Autorinnen und Autoren
Catrin Becher
geb. 1967, Diplom-Soziologin.
Derzeit Doktorandin an der Universität Bielefeld am Forschungsschwerpunkt
Entwicklungssoziologie bei Prof. Gudrun Lachenmann und wissenschaftliche
Mitarbeiterin beim Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und
Raumfahrt in der Arbeitseinheit ‚Genderforschung/Chancengleichheit‘. Die
Promotion hat die Konstruktion der Geschlechterordnung in Beziehung zu
Landwirtschaft und natürlichen Ressourcen in Äthiopien zum Thema. Die
Forschung in Äthiopien erfolgte in Zusammenhang mit gutachterlichen
Tätigkeiten für die GTZ und wurde im Anschluss an die Feldforschung von
der FES gefördert. Der Promotion ging eine Diplomarbeit zum Thema
‚Landzugang von Frauen im Norden Ghanas‘, der zweite Bildungsweg und ein
Aufenthalt mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) in Äthiopien voraus.
Die Autorin ist verheiratet, wohnt in Bonn und hat zwei Kinder.
Bettina Boekle
geb. 1978, Diplom-Politologin,
studierte Politologie und Öffentliches Recht an der Universität Marburg
und an der FU Berlin mit Spezialisierung auf Internationale Beziehungen
und die Region Lateinamerika. Diese Ausrichtung wird sie im
Masterstudiengang „International Relations“ der Johns-Hopkins-University
im Herbst 2004 in Bologna und Washington fortsetzen. Nach einem
einjährigen Schüleraustausch (1995) mit dem American Field Service (AFS),
Interkulturelle Begegnungen e.V. in Südbrasilien verbrachte sie
mehrmonatige Forschungsaufenthalte in Lateinamerika, v.a. in Brasilien,
und arbeitete bereits für die GTZ, das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
und das Auswärtige Amt. Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung und
Mitbegründerin des Berliner Arbeitskreises „Genderforum“. Ehrenamtliche
Trainerin für interkulturelles Lernen im AFS seit 1996.
Martina Busche
geb. 1975, Studium der
Politikwissenschaft, Geographie, Anglistik und Philosophie in Marburg und
Berlin, Forschungsaufenthalte in den Niederlanden und in Schweden,
Abschluss als Diplom-Politologin mit einer Diplomarbeit zum Thema „Ansätze
politischer Jugendbildung jenseits von Zweigeschlechtlichkeit“.
Geschlechterpolitisches, kulturelles und anti-rassistisches Engagement,
Organisation von internationalen Konferenzen und Meetings. Seit 1999
praktische und konzeptionelle Tätigkeiten im Bereich der
(geschlechtsbezogenen) Jugendbildung in unterschiedlichen Bildungsstätten,
u. a. in der Heimvolkshochschule Alte Molkerei Frille. Lebt in einem
Wohnprojekt in Berlin.
Stephanie Catani
geb. 1975. Studium der
Romanistik (Spanisch/Italienisch) und Germanistik an der Ruhr-Universität
Bochum und in Sevilla, Spanien. Bachelor-Abschluss 1999 an der RUB,
Magister-Abschluss 2001 an der RUB. Seit Dezember 2001 Stipendiatin der
FES-Graduiertenförderung. Laufende Promotion in der Neueren deutschen
Literaturwissenschaft über die Frau in der Anthropologie und der Literatur
um 1900 an der Universität Würzburg. Daneben seit 1999 freie Mitarbeiterin
im internationalen Verlagslektorat.
Dieter Dorn
Diplom-Sozialpädagoge,
Gestalt- und Körpertherapeut, vorwiegend tätig als Sozialarbeiter in
verschiedenen sozialen Feldern: u.a. mit Drogengebrauchenden,
HIV-Positiven, Vätern im Trennungs- und Scheidungsprozess,
Psychiatrie-Erfahrenen. Beteiligt an internationalen/ anglo-amerikanischen
Projekten (Kongressen) zu Fragen der sexuellen Orientierung und
geschlechtlichen Identität.
Marc Gärtner
M.A., Studium der Geschichte,
Kultur- & Sozialwissenschaft in Marburg/Lahn & Bremen. 1994 Aufenthalt auf
Cuba. Antirassistisches Engagement führte zur Beschäftigung mit Feminismus
und Gender Studies, Mitarbeit in politischen und therapeutischen
Männergruppen. Nach diversen Jobs in der Medien- und Kulturarbeit seit
2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter im EU-Forschungsprojekt Work
Changes Gender bei Dissens e.V., Berlin. Lehrtätigkeit an der
Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin und bei genderWerk,
Veröffentlichungen u.a. in Switchboard und Leviathan.
Lena Hipp
Der Beitrag von Lena Hipp
basiert auf ihrer Diplomarbeit „Regulierung von Teilzeitarbeit – Eine
Entwicklung in Richtung Übergangsarbeitsmärkte?“ von Lena Hipp, mit
welcher sie ihr Studium der Politikwissenschaft 2003 an der Freien
Universität abschloss. Ihr Interesse an arbeitsmarkt- und
sozialpolitischen Fragestellungen konnte sie auch nach Ende ihres Studiums
durch ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin für einen
Abgeordneten des Deutschen Bundestags weiterverfolgen und ab Sommer mit
einer Promotion über Auswirkungen von Erwerbsunterbrechungen an der
Cornell University (NY, USA) weiter vertiefen.
Daniela Hrzán
geb. 1974, Studium der
Amerikanistik und Journalistik an der Universität Leipzig sowie
Fulbright-Stipendiatin im Africana Women’s Studies Program der Clark
Atlanta University, USA.; z.Zt. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am
Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der
Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Mitarbeit
im Studiengang Geschlechterstudien der HU. Promotionsprojekt: Whiteness
und White Privilege in Diskursen zu weiblicher
Genitalverstümmelung. Arbeitsschwerpunkte: Critical Whiteness Studies,
Postkoloniale Theorie, Gender & Menschenrechte im Kontext kultureller
Traditionen, kombinierte Diskriminierungen, Transdisziplinarität.
Uta Kletzing
geb. 1975, Diplom-Psychologin
mit Spezialisierung in Arbeits- und Organisationspsychologie und einer
Zusatzausbildung zur Kommunikations- und Verhaltenstrainerin. Seit
September 2003 ist sie beim GenderKompetenzZentrum der HU Berlin tätig.
Als Stipendiatin der FES leitete sie Seminare zum Thema „Frauen in
Führungspositionen“ und ist Mitbegründerin des Genderforums Berlin. Als
Teilnehmerin an einem Mentoring-Programm der Europäischen Akademie für
Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin war sie in der Geschäftsstelle
Gender Mainstreaming des BMFSFJ tätig. Die Mitarbeit am Lehrstuhl für
Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Leipzig ermöglichte
eine Vertiefung zu Gender Mainstreaming speziell im Handlungsfeld der
Personal- und Organisationentwicklung, die sie in ihrem Promotionsvorhaben
weiterführend verfolgt.
Andrea von Marschall
Erziehungswissenschaftlerin.
Frauen- und Mädchenarbeit, Suchtarbeit, Jugendarbeit, z. Zt.
Geschäftsführerin bei Dissens e.V., Mitbegründerin von
genderWerk, Gender-Trainerin, Selbstevaluationsberaterin,
Qualitätsmanagementberaterin, Implementierung von Gender Mainstreaming
Prozessen insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit.
Anja Michaelsen
M.A., studierte Soziologie,
Neuere deutsche Literatur und Gender Studies an der Universität Köln und
der Humboldt-Universität, Berlin. Studium der Women Studies und German
Studies an der McGill University, Montreal. Stipendium des Ev.
Studienwerks Villigst, e.V. Übersetzung des Romans „Ein Geschenk des
Vogels“ der zeitgenössischen koreanischen Autorin Eun Heekyung mit einem
Stipendium des Korean Literature Institute, Seoul. Praktika beim Orlanda
Verlag, Berlin und beim Ban-Ying e.V., Berlin. Zuletzt Mitarbeit im
Drittmittelprojekt „Die Gleichstellungsfolgen der Umsetzung der
europäischen Richtlinien gegen Diskriminierung in der Erwerbsarbeit“ am
Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien,
Humboldt-Universität, Berlin.
Vera Riesenfeld
Dipl. Soziologin,
Elektrikerin, Krankenschwester, Hausfrau und Mutter. Danach Abitur und
Studium der Soziologie, Politologie und Psychologie in Berlin und
Barcelona. Mehrjährige Tätigkeit im Hochschul- und Jugendbildungsbereich,
sowie Mitarbeit an unterschiedlichen Forschungs-projekten mit dem Fokus
Geschlecht und Arbeit. Zur Zeit wissenschaftliche Mitarbeiterin im
Forschungsprojekt Work Changes Gender, Gender-Trainerin bei
genderWerk, DJane und Mit-organisatorin des Ladyfest, sowie engagierte
Mitbewohnerin einen Wohnprojektes.
Michael Ruf
geb. 1976. Er studierte
Sozialwissenschaften (Erziehungswissenschaften, Soziologie und
Psychologie) an der Universität Heidelberg und der FU Berlin und
absolvierte ein Masters-Programm an der University of Massachusetts
Boston. Sein Studium wurde von der Ebert-Stiftung, dem Land
Baden-Württemberg und der Fulbright-Kommission gefördert. Er arbeitete in
Heidelberg und Boston als wissenschaftliche Hilfskraft und am „UNESCO
Institute for Education“ in Hamburg als Praktikant. Arbeitsschwerpunkte:
u.a. Rassismus (Whiteness), Konstruktivismus, Cultural Studies, Medien-
und Filmanalysen, Kulturtheorien, Gender, Repräsentationen, Diversity.
Engagement bei Internationaler Jugendbegegnung, Kommunalem Kino und der
GLOBALE (globalisierungskritisches Filmfestival in Berlin). Leitete das
FES-StipendiatInnenseminar „Konstruktion von Männlichkeit“.
Klaus Schwerma
Diplom-Sozialwissenschaftler.
Mitbegründer von genderWerk und wissenschaftlicher Mitarbeiter im
EU-Forschungsprojekt „Work Changes Gender“ bei Dissens e.V.,
Gender-Trainer und Erwachsenenbildner in den Bereichen Männlichkeit und
Geschlechterverhältnisse. Mitglied im Arbeitskreis kritische
Männerforschung und im Forum Männer in Theorie und Praxis der
Geschlechterverhältnisse. Langjährige Berufstätigkeit in einer
mittelständischen Druckerei.
Brigitte Sorg
Erzieherin, Diplom
Sozialpädagogin und steht kurz vor dem Magisterabschluss im Postgradualen
Studiengang Gesundheitswissenschaften/Public Health an der Technischen
Universität Berlin. Ihre Magisterarbeit schreibt sie über: "Genderanalyse
in der Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen.
Geschlechtsdifferenzierung in den Publikationen des Bundesministeriums
für Gesundheit und Soziale Sicherung". Sie ist Mitarbeiterin im
Frauengesundheitszentrum Berlin e.V. und ehemalige Stipendiatin der
Heinrich-Böll-Stiftung.
Johanna Vollhardt
geb. 1979 in New York, 1998 –
2004 Studium der (Diplom-) Psychologie an der Universität zu Köln.
Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und
Kulturpsychologie, hier u.a. Beschäftigung mit Gender. Seit 2000
Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung und Mitglied im Arbeitskreis
Gender. Mitbegründerin und stellvertretende Vorsitzende von Jung und
Jüdisch Deutschland e.V. Ab Herbst 2004 Promotionsstudium an der
University of Massachusetts Amherst im neu gegründeten Ph.D.-Programm „The
Psychology of Peace and the Prevention of Violence“.
Willi Walter
Männer-, Geschlechter- und
Gewaltforscher. Studierte Women’s Studies in Peterborough/Ontario und
Philosophie, Politologie und Psychologie in Freiburg und Berlin.
Verschiedene Lehraufträge in Berlin, Innsbruck, Magdeburg, Bern und
Luzern. Arbeitet auch als Ausbilder für Mediation (BM) und
Konfliktmanagement. Gründer und Koordinator des seit 1994 bestehenden
AK Kritische Männerforschung. Sprecher des Forum Männer in Theorie
und Praxis der Geschlechterverhältnisse. Mitarbeit an der
Pilotstudie Gewalt gegen Männer. Von 1994 bis 2000 Mitherausgeber der
Zeitschrift Kritische Männerforschung. Website: www.willi-walter.de
Vanessa Watkins
Sie studiert Angewandte
Kulturwissenschaft in Lüneburg mit Kunst- und Bildwissenschaft und
Kulturtheorie im Hauptfach und Kulturinformatik im Nebenfach. Sie ist
momentan Sprecherin des stipendiatischen Arbeitskreises Gender der
Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Rahmen des Seminarprogramms der
Studienförderung hat sie 2003 ein Seminar zu „Internationalen Genderfragen“
und 2004 ein Seminar zur „Konstruktion von Männlichkeit“ geleiten. Ihre
aktuellen Interessengebiete umfassen die Konstruktion von Wirklichkeit
durch Medien und die Frage nach Strukturen gesellschaftlicher und
kultureller Machtverhältnisse. |