G E N D E R
        R E A D E R  
        Eine Frage des Geschlechts  
        --- Erscheinungstermin: 15. Juli 2004 ---  
           

   

 

Die Autorinnen und Autoren

 

Catrin Becher

 

geb. 1967, Diplom-Soziologin. Derzeit Doktorandin an der Universität Bielefeld am Forschungsschwerpunkt Entwicklungssoziologie bei Prof. Gudrun Lachenmann und wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Projektträger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in der Arbeitseinheit ‚Genderforschung/Chancengleichheit‘. Die Promotion hat die Konstruktion der Geschlechterordnung in Beziehung zu Landwirtschaft und natürlichen Ressourcen in Äthiopien zum Thema. Die Forschung in Äthiopien erfolgte in Zusammenhang mit gutachterlichen Tätigkeiten für die GTZ und wurde im Anschluss an die Feldforschung von der FES gefördert. Der Promotion ging eine Diplomarbeit zum Thema ‚Landzugang von Frauen im Norden Ghanas‘, der zweite Bildungsweg und ein Aufenthalt mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) in Äthiopien voraus. Die Autorin ist verheiratet, wohnt in Bonn und hat zwei Kinder.

 

 

Bettina Boekle

 

geb. 1978, Diplom-Politologin, studierte Politologie und Öffentliches Recht an der Universität Marburg und an der FU Berlin mit Spezialisierung auf Internationale Beziehungen und die Region Lateinamerika. Diese Ausrichtung wird sie im Masterstudiengang „International Relations“ der Johns-Hopkins-University im Herbst 2004 in Bologna und Washington fortsetzen. Nach einem einjährigen Schüleraustausch (1995) mit dem American Field Service (AFS), Interkulturelle Begegnungen e.V. in Südbrasilien verbrachte sie mehrmonatige Forschungsaufenthalte in Lateinamerika, v.a. in Brasilien, und arbeitete bereits für die GTZ, das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und das Auswärtige Amt. Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung und Mitbegründerin des Berliner Arbeitskreises „Genderforum“. Ehrenamtliche Trainerin für interkulturelles Lernen im AFS seit 1996.

 

 

Martina Busche

 

geb. 1975, Studium der Politikwissenschaft, Geographie, Anglistik und Philosophie in Marburg und Berlin, Forschungsaufenthalte in den Niederlanden und in Schweden, Abschluss als Diplom-Politologin mit einer Diplomarbeit zum Thema „Ansätze politischer Jugendbildung jenseits von Zweigeschlechtlichkeit“. Geschlechterpolitisches, kulturelles und anti-rassistisches Engagement, Organisation von internationalen Konferenzen und Meetings. Seit 1999 praktische und konzeptionelle Tätigkeiten im Bereich der (geschlechtsbezogenen) Jugendbildung in unterschiedlichen Bildungsstätten, u. a. in der Heimvolkshochschule Alte Molkerei Frille. Lebt in einem Wohnprojekt in Berlin.

 

 

Stephanie Catani

 

geb. 1975. Studium der Romanistik (Spanisch/Italienisch) und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum und in Sevilla, Spanien. Bachelor-Abschluss 1999 an der RUB, Magister-Abschluss 2001 an der RUB. Seit Dezember 2001 Stipendiatin der FES-Graduiertenförderung. Laufende Promotion in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft über die Frau in der Anthropologie und der Literatur um 1900 an der Universität Würzburg. Daneben seit 1999 freie Mitarbeiterin im internationalen Verlagslektorat.

 

 

Dieter Dorn

 

Diplom-Sozialpädagoge, Gestalt- und Körpertherapeut, vorwiegend tätig als Sozialarbeiter in verschiedenen sozialen Feldern: u.a. mit Drogengebrauchenden, HIV-Positiven, Vätern im Trennungs- und Scheidungsprozess, Psychiatrie-Erfahrenen. Beteiligt an internationalen/ anglo-amerikanischen Projekten (Kongressen) zu Fragen der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität.

 

 

Marc Gärtner

 

M.A., Studium der Geschichte, Kultur- & Sozialwissenschaft in Marburg/Lahn & Bremen. 1994 Aufenthalt auf Cuba. Antirassistisches Engagement führte zur Beschäftigung mit Feminismus und Gender Studies, Mitarbeit in politischen und therapeutischen Männergruppen. Nach diversen Jobs in der Medien- und Kulturarbeit seit 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter im EU-Forschungsprojekt Work Changes Gender bei Dissens e.V., Berlin. Lehrtätigkeit an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin und bei genderWerk, Veröffentlichungen u.a. in Switchboard und Leviathan.

 

 

Lena Hipp

 

Der Beitrag von Lena Hipp basiert auf ihrer Diplomarbeit „Regulierung von Teilzeitarbeit – Eine Entwicklung in Richtung Übergangsarbeitsmärkte?“ von Lena Hipp, mit welcher sie ihr Studium der Politikwissenschaft 2003 an der Freien Universität abschloss. Ihr Interesse an arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Fragestellungen konnte sie auch nach Ende ihres Studiums durch ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin für einen Abgeordneten des Deutschen Bundestags weiterverfolgen und ab Sommer mit einer Promotion über Auswirkungen von Erwerbsunterbrechungen an der Cornell University (NY, USA) weiter vertiefen.

 

 

Daniela Hrzán

 

geb. 1974, Studium der Amerikanistik und Journalistik an der Universität Leipzig sowie Fulbright-Stipendiatin im Africana Women’s Studies Program der Clark Atlanta University, USA.; z.Zt. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Mitarbeit im Studiengang Geschlechterstudien der HU. Promotionsprojekt: Whiteness und White Privilege in Diskursen zu weiblicher Genitalverstümmelung. Arbeitsschwerpunkte: Critical Whiteness Studies, Postkoloniale Theorie, Gender & Menschenrechte im Kontext kultureller Traditionen, kombinierte Diskriminierungen, Transdisziplinarität.

 

 

Uta Kletzing

 

geb. 1975, Diplom-Psychologin mit Spezialisierung in Arbeits- und Organisationspsychologie und einer Zusatzausbildung zur Kommunikations- und Verhaltenstrainerin. Seit September 2003 ist sie beim GenderKompetenzZentrum der HU Berlin tätig. Als Stipendiatin der FES leitete sie Seminare zum Thema „Frauen in Führungspositionen“ und ist Mitbegründerin des Genderforums Berlin. Als Teilnehmerin an einem Mentoring-Programm der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin war sie in der Geschäftsstelle Gender Mainstreaming des BMFSFJ tätig. Die Mitarbeit am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Leipzig ermöglichte eine Vertiefung zu Gender Mainstreaming speziell im Handlungsfeld der Personal- und Organisationentwicklung, die sie in ihrem Promotionsvorhaben weiterführend verfolgt.

 

 

Andrea von Marschall

 

Erziehungswissenschaftlerin. Frauen- und Mädchenarbeit, Suchtarbeit, Jugendarbeit, z. Zt. Geschäftsführerin bei Dissens e.V., Mitbegründerin von genderWerk, Gender-Trainerin, Selbstevaluationsberaterin, Qualitätsmanagementberaterin, Implementierung von Gender Mainstreaming Prozessen insbesondere in der Kinder- und Jugendarbeit.

 

 

Anja Michaelsen

 

M.A., studierte Soziologie, Neuere deutsche Literatur und Gender Studies an der Universität Köln und der Humboldt-Universität, Berlin. Studium der Women Studies und German Studies an der McGill University, Montreal. Stipendium des Ev. Studienwerks Villigst, e.V. Übersetzung des Romans „Ein Geschenk des Vogels“ der zeitgenössischen koreanischen Autorin Eun Heekyung mit einem Stipendium des Korean Literature Institute, Seoul. Praktika beim Orlanda Verlag, Berlin und beim Ban-Ying e.V., Berlin. Zuletzt Mitarbeit im Drittmittelprojekt „Die Gleichstellungsfolgen der Umsetzung der europäischen Richtlinien gegen Diskriminierung in der Erwerbsarbeit“ am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien, Humboldt-Universität, Berlin.

 

 

Vera Riesenfeld

 

Dipl. Soziologin, Elektrikerin, Krankenschwester, Hausfrau und Mutter. Danach Abitur und Studium der Soziologie, Politologie und Psychologie in Berlin und Barcelona. Mehrjährige Tätigkeit im Hochschul- und Jugendbildungsbereich, sowie Mitarbeit an unterschiedlichen Forschungs-projekten mit dem Fokus Geschlecht und Arbeit. Zur Zeit wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Work Changes Gender, Gender-Trainerin bei genderWerk, DJane und Mit-organisatorin des Ladyfest, sowie engagierte Mitbewohnerin einen Wohnprojektes.

 

 

Michael Ruf

 

geb. 1976. Er studierte Sozialwissenschaften (Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie) an der Universität Heidelberg und der FU Berlin und absolvierte ein Masters-Programm an der University of Massachusetts Boston. Sein Studium wurde von der Ebert-Stiftung, dem Land Baden-Württemberg und der Fulbright-Kommission gefördert. Er arbeitete in Heidelberg und Boston als wissenschaftliche Hilfskraft und am „UNESCO Institute for Education“ in Hamburg als Praktikant. Arbeitsschwerpunkte: u.a. Rassismus (Whiteness), Konstruktivismus, Cultural Studies, Medien- und Filmanalysen, Kulturtheorien, Gender, Repräsentationen, Diversity. Engagement bei Internationaler Jugendbegegnung, Kommunalem Kino und der GLOBALE (globalisierungskritisches Filmfestival in Berlin). Leitete das FES-StipendiatInnenseminar „Konstruktion von Männlichkeit“.

 

 

Klaus Schwerma

 

Diplom-Sozialwissenschaftler. Mitbegründer von genderWerk und wissenschaftlicher Mitarbeiter im EU-Forschungsprojekt „Work Changes Gender“ bei Dissens e.V., Gender-Trainer und Erwachsenenbildner in den Bereichen Männlichkeit und Geschlechterverhältnisse. Mitglied im Arbeitskreis kritische Männerforschung und im Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse. Langjährige Berufstätigkeit in einer mittelständischen Druckerei.

 

 

Brigitte Sorg

 

Erzieherin, Diplom Sozialpädagogin und steht kurz vor dem Magisterabschluss im Postgradualen Studiengang Gesundheitswissenschaften/Public Health an der Technischen Universität Berlin. Ihre Magisterarbeit schreibt sie über: "Genderanalyse in der Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen. Geschlechtsdifferenzie­rung in den Publikationen des Bundesmini­steriums für Gesundheit und Soziale Sicherung". Sie ist Mitarbeiterin im Frauengesundheitszentrum Berlin e.V. und ehemalige Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung.

 

 

Johanna Vollhardt

 

geb. 1979 in New York, 1998 – 2004 Studium der (Diplom-) Psychologie an der Universität zu Köln. Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und Kulturpsychologie, hier u.a. Beschäftigung mit Gender. Seit 2000 Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung und Mitglied im Arbeitskreis Gender. Mitbegründerin und stellvertretende Vorsitzende von Jung und Jüdisch Deutschland e.V. Ab Herbst 2004 Promotionsstudium an der University of Massachusetts Amherst im neu gegründeten Ph.D.-Programm „The Psychology of Peace and the Prevention of Violence“.

 

 

Willi Walter

 

Männer-, Geschlechter- und Gewaltforscher. Studierte Women’s Studies in Peterborough/Ontario und Philosophie, Politologie und Psychologie in Freiburg und Berlin. Verschiedene Lehraufträge in Berlin, Innsbruck, Magdeburg, Bern und Luzern. Arbeitet auch als Ausbilder für Mediation (BM) und Konfliktmanagement. Gründer und Koordinator des seit 1994 bestehenden AK Kritische Männerforschung. Sprecher des Forum Männer in Theorie und Praxis der Geschlechterverhältnisse. Mitarbeit an der Pilotstudie Gewalt gegen Männer. Von 1994 bis 2000 Mitherausgeber der Zeitschrift Kritische Männerforschung. Website: www.willi-walter.de

 

 

Vanessa Watkins

 

Sie studiert Angewandte Kulturwissenschaft in Lüneburg mit Kunst- und Bildwissenschaft und Kulturtheorie im Hauptfach und Kulturinformatik im Nebenfach. Sie ist momentan Sprecherin des stipendiatischen Arbeitskreises Gender der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im Rahmen des Seminarprogramms der Studienförderung hat sie 2003 ein Seminar zu „Internationalen Genderfragen“ und 2004 ein Seminar zur „Konstruktion von Männlichkeit“ geleiten. Ihre aktuellen Interessengebiete umfassen die Konstruktion von Wirklichkeit durch Medien und die Frage nach Strukturen gesellschaftlicher und kultureller Machtverhältnisse.